Was für ein Spiel – und was für ein unglückliches Ende! Die E-Junioren des FSV Weiler zum Stein lieferten beim TSV Haubersbronn II eine kämpferisch starke Vorstellung ab, die eigentlich einen Punkt verdient gehabt hätte. Doch in der allerletzten Sekunde sorgte ein direkt verwandelter Eckball für das 4:3 aus Sicht der Gastgeber – ein Ergebnis, das der Leistung der Gäste nicht gerecht wird.
Die Partie begann auf Augenhöhe. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, und zur Halbzeit stand es folgerichtig 2:2 – ein Zwischenstand, der die Kräfteverhältnisse auf dem Platz gut widerspiegelte. Die Jungs des FSV zeigten von Beginn an großen Einsatz und ließen sich auch nach Rückschlägen nicht entmutigen.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein hin und her wogendes Duell. Weiler zum Stein hielt dagegen, kämpfte unermüdlich und schien auf dem Weg zu einem verdienten Remis. Doch dann kam diese eine, bittere letzte Sekunde: Ein direkt verwandelter Eckball schlug unhaltbar im Tor ein – 4:3 für Haubersbronn. Pech pur für eine Mannschaft, die alles gegeben hatte.
Dieses Ergebnis schmerzt, keine Frage. Aber es darf den Blick auf das Wesentliche nicht verstellen: Der FSV Weiler zum Stein hat sich im Verlauf dieser Saison deutlich gesteigert und zeigte auch in diesem Spiel, wozu er in der Lage ist. Ein Unentschieden wäre absolut verdient gewesen.
Die gute Nachricht: Es gibt noch eine Chance! Nächste Woche steht das letzte Saisonspiel an – und das vor heimischer Kulisse. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie kämpfen kann. Jetzt gilt es, diese Energie mitzunehmen und sich mit einem starken Abschluss für die gezeigten Leistungen zu belohnen.



